Die slowenische Mezzosopranistin Monika Bohinec ist seit der Saison 2011/2012 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie in der aktuellen Spielzeit 2019/2020 in Rollen wie Azucena (Verdi: Il trovatore), Jezibaba (Dvořák: Rusalka), Knusperhexe (Humperdinck: Hänsel und Gretel), Erda (Wagner: Das Rheingold und Siegfried) und Ulrica in der Premierenproduktion von Verdi’s Un Ballo in Maschera zu hören ist.
Ebenfalls gab sie ihr szenisches Debüt als Ortrud (Wagner: Lohengrin) in Chemnitz und kehrt als Amneris (Verdi: Aida) an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München zurück.

Seit ihrem Debüt verkörperte sie an der Wiener Staatsoper große Rollen ihres Fachs wie Eboli (Verdi: Don Carlos), Mrs. Quickly (Verdi: Falstaff), Fenena (Verdi: Nabucco), Jezibaba (Dvořák: Rusalka) und Sara di Nottingham (Donizetti: Roberto Devereux).

In der Premiere von Dvořák’s Rusalka sang sie die Fremde Fürstin, ebenso war sie im Herbst 2018 die Cassandre in der Premiere von Berlioz’ Les Troyens.
Gastengagements der letzten Spielzeiten führten sie unter anderem an die Oper Chemnitz, wo sie als Fricka (Wagner: Das Rheingold und Die Walküre) zu hören war.

Am Staatstheater Wiesbaden war sie in der Premierenproduktion von Mussorgski’s Boris Godunow die Marina und kehrte im Mai 2019 als Ulrica (Verdi: Un Ballo in Maschera) zurück.
Ihr Debüt als Klytämnestra (R. Strauss: Elektra) gab sie im April 2019 in Karlsruhe, wo sie im Juli auch als Sara di Nottingham (Donizetti: Roberto Devereux) zu hören war. Weiters gastierte sie unter anderem an der Bayerischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Frankfurter Oper, bei den Salzburger Festspielen und den Seefestspielen Mörbisch und wurde an die Metropolitan Opera als Brangäne (Wagner: Tristan und Isolde) engagiert, die sie auch bei einem Gastspiel in Australien sang.

Noch während ihres Studiums am Salzburger Mozarteum und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien u.a. bei Univ. Prof. Claudia Visca, debütierte sie 2006 als Clarissa (Prokofjew: Die Liebe zu den drei Orangen) an der Slowenischen Staatsoper in Ljubljana, an die sie als Gast unter anderem als Konchakowna (Borodin: Fürst Igor), Suzuki (Puccini: Madama Butterlfy), Jezibaba (Dvořák: Rusalka) und in der Titelrolle von Bizets Carmen zurück kehrte.

In den darauffolgenden beiden Spielzeiten war Monika Bohinec am Nationaltheater Mannheim engagiert, wo sie unter anderem als Carmen (Bizet: Carmen), Sara di Nottingham (Donizetti: Roberto Devereux), Maddalena (Verdi: Rigoletto), 3. Dame (Mozart: Die Zauberflöte), Giulietta (Offenbach: Les contes d ́Hoffmann), Laura und Cieca (Ponchielli: La Gioconda), Principessa di Bouillon (Cilea: Adriana Lecouvreur), Floßhilde (Wagner: Das Rheingold), Grimgerde (Wagner: Die Walküre), Suzuki (Puccini: Madama Butterfly) und Ulrica (Verdi: Un Ballo in Maschera ) zu hören und zu sehen war.

Als Lied- und Konzertinterpretin bestritt sie bereits einen Liederabend im Rahmen des Zyklus Lied.Bühne im Wiener Musikverein. Weiters war sie u.a. im Wiener Konzerthaus bei den traditionellen Konzerten zum Jahreswechsel als Solistin in Beethovens 9. Symphonie zu hören.
In jüngster Vergangenheit sang sie als Solistin in Rossini’s Stabat Mater in Lille und in Schuberts e-Moll Messe in Slowenien. Auftritte auf dem Konzertpodium führten sie bisher in namhafte Häuser wie die Philharmonie am Gasteig in München, die Berliner Philharmonie, in das Concertgebouw Amsterdam, den Salle Pleyel in Paris, die Carnegie Hall in New York und die Philharmonie in St. Petersburg.

Monika Bohinec ist unter anderem auf der Gesamtaufnahme von Wagner’s Der Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann aus der Wiener Staatsoper sowie auf der Aufnahme von Tschaikowski‘s Iolanta an der Seite von Anna Netrebko zu hören. Von ihren Auftritten bei den Salzburger Festspielen in Wagner’s Die Meistersinger von Nürnberg und Winter’s Das Labyrinth erschienen DVD-Mitschnitte.